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2007 - cubus-kunsthalle-duisburg, Wellenreiter, von Normalitäten und Identitäten
2009 - 10. Kulturtag Ratingen unter Beteiligung der Malschule Dreier & Hanousek
2009 - MALzeitler in der Kreuzkirche Düsseldorf
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| Studio 47 beim Interview | Studio 47 beim Interview | Blick in die Ausstellung | A. Hilgert und Dr. Demirel |
Ausstellung zu den "Duisburger Akzenten" in der cubus-kunsthalle.
Auch Werke von behinderten Künstlern sind zu sehen
Grenzen? Sind aufgehoben in der cubus- kunsthalle. "Wellenreiter" brauchen keine Grenzen. Für sie ist der Horizont eh grenzenlos weit entfernt. Und die Ausstellung "Wellenreiter" lehrt die Besucher: Die Frage "Was ist normal?" ist nicht zu beantworten. In der Kunst ist alles normal und nichts.
Die ungewöhnliche Ausstellung, ein Part der "Duisburger Akzente", wurde von dem Künstlerpaar Petra Dreier und Michael Hanousek initiiert. Zusammen mit dem Künstler Evangelos Koukouwitakis und der cubus-kunsthalle brachte man Arbeiten von zehn bildenden Künstlern und elf Menschen, die aufgrund einer psychischen Erkrankung, einer geistigen Behinderung oder Suchterkrankung in unterschiedlichen Einrichtungen betreut werden, zusammen.
Der Besucher des Hauses erlebt nun Erstaunliches. Dr. Claudia Schaefer von der Kunsthalle sagt: "Man erkennt an den Arbeiten nicht gleich, dass sie nicht von bildenden Künstlern sind." Sicher, die Grenzen zwischen dem, was als normal gilt und nicht normal, werden hier aufgehoben. Wenn nicht in der Kunst, wo sonst? Dann erinnert die Galeristin daran, wie die Künstler des Expressionismus in ihrer Zeit als "geisteskrank tituliert" wurden.
Spannend ist diese Mischung, die gezeigt wird. Es gibt eine Menge zu entdecken - auch und besonders unter der Oberfläche. "Geschehnisse und Prozesse verarbeiten alle Künstler", sagt Dr. Schaefer. Der Betrachter der Bilder und Skulpturen wird schnell erkennen, wo Grenzen nicht mehr existieren, gibt es unendlich viele Wege der Verarbeitung. Manfred Vogel, Professor an der Uni Essen, porträtiert sich unzählige Male selbst. Mal als Ackermann, mal als Klinsmann. Oder: Bernd Liefländer, der im Otto-Vetter-Haus lebt, malt, "was aus dem Kopf raus kommt, was Fantasie ist". Für die Ausstellung sind Tiermenschen Liefländers Kopf entsprungen, weil, "der Dschungel lebt im Menschen weiter".
Die Ausstellung "Wellenreiter - von Normalitäten und Identitäten" wird heute um 19 Uhr eröffnet. Für den Einführungsvortrag konnte der Kölner Sammler und Psychoanalytiker Dr. Hartmut Kraft gewonnen werden. (10.05.2007 Von Andrea Micke, WAZ)
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| Salvatorkirche 1 | Salvatorkirche 2 | FFFZ 1 | FFFZ 2 |
Tateinheit - das Zerschlagene zusammenfügen“ lautet der Titel einer Ausstellung, in der psychisch kranke, künstlerisch tätige Menschen in einen Dialog mit professionellen Künstlern treten.
Großformatige Bilder von acht Malerinnen und Malern der Gruppe MALzeitler aus dem Diakoniewerk Duisburg GmbH - Fachbereich Sozialpsychiatrie werden Bildern, Skulpturen und Objekten von sechs Künstlern aus Berlin, Düsseldorf und Ratingen gegenübergestellt.
Ausgangspunkt dieses „inside-outside-Projekts“ ist ein Text Walter Benjamins „Der Engel der Geschichte“, nach einem Bild von Paul Klee (Angelus Novus), auf den sich die Beteiligten beziehen.
Neben dem künstlerischen Dialog ist es der integrative Aspekt, den diese spannende Ausstellung verdeutlicht.
Dank Sponsorengelder (Verein Ausstellungshaus f. christliche Kunst e.V. München, Diakonisches Werk d. Ev. Kirche im Rheinland, Landschaftsverband Rheinland, Bruderhilfe Pax Familienfürsorge) konnte eine gleichnamige Buchpublikation erscheinen.
Es ist nicht nur ein Ausstellungs-Begleitbuch. Da es wesentlich mehr Abbildungen enthält als in der Ausstellung zu sehen sind, bietet es einen sehr guten Überblick über die Arbeit aller Beteiligten und gibt zugleich Aufschluss über Bezüge zwischen In- und Outsidern.
Es enthält 84 Farbbildungen, 8 Textbeiträge und hat einen festen Einband. Durch die besonders ansprechende und liebevolle Gestaltung eignet es sich auch als ein besonderes Geschenk.
Preis: 19,50 € plus Versandgebühr, ISBN 978-3-00-024064-5
Herausgeber: Diakoniewerk Duisburg GmbH (Tel.: 0203 / 8002511, 0203 / 9313990 ).
Ausstellungs- und Buchkonzeption: Petra Dreier und Michael Hanousek
„Psychische Erkrankungen nehmen dramatisch zu und werden nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in den nächsten Jahren die Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Ranking überholen. Wie die Kaiserswerther Diakonie, die Barmer Ersatzkasse, Betroffene auf diese Herausforderung reagieren und welche künstlerische Wege Menschen aus der Krankheit finden, erfahren Sie am ersten Aktionstag in der Kaiserswerther Diakonie.“
Petra Dreier/Michael Hanousek: „Nicht tönen, färben! Das Projekt MALzeit
Moderation: Melanie Bodeck
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| Kulturtag Ratingen 1 | Kulturtag Ratingen 2 | Kulturtag Ratingen 3 | Kulturtag Ratingen 4 |
Ausstellung von Malkursteilnehmern der Malschule Dreier & Hanousek im Museum der Stadt Ratingen
Eine Ausstellung zur Passionszeit in Zusammenarbeit der Sozialpsychiatrischen Dienste der Kaiserswerther Diakonie Düsseldorf, des Diakoniewerks Duisburg GmbH - Fachbereich Sozialpsychiatrie - und der Kreuzkirche Düsseldorf
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Psychisch kranke Maler werben für Kreativhaus
Evangelische Kreuzkirche zeigt eine Ausstellung der Gruppe "MALzeitler"
Düsseldorf - Die Künstlergruppe "MALzeitler" wirbt ab heute mit einer Ausstellung ihrer Bilder in der Evangelischen Kreuzkirche in Düsseldorf-Derendorf für ein geplantes Kreativhaus der Kaiserswerther Diakonie. Der Titel der bis zum 10. April laufenden Schau heißt "anwesend - abwesend", so die Sozialpädagogin Anne Kufeld bei der Vorstellung des Projekts. Das besondere an der Künstlergruppe: Sie besteht aus psychisch kranken Frauen und Männern, die von den Düsseldorfer Künstlern Petra Dreier und Michael Hanousek dabei unterstützt werden, ihre schöpferischen Kräfte zu entfalten.
Die Kaiserswerther Diakonie will nach den Worten von Kufeld die verschiedenen Angebote von Therapien mit künstlerischem Ansatz - Musik, Tanz, Malerei, Theater - in einem neuen Kreativhaus vereinen. Die dahinterliegende Idee sei, künftig ambulant kreative Angebote für psychisch Kranke und Gesunde unter einem Dach anzubieten. "Kreativität stützt und verbessert das Lebensgefühl auch psychisch Kranker", so die Sozialpädagogin. Karsten Wiegel etwa ist glücklich, bei den "MALzeitlern" mitmachen zu können. "Das gibt mir und den anderen auch Selbstvertrauen, dass ich selbst was kann und nicht nur krank bin."
(Aus einem Text von Andreas Rehnolt)
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Teilnahme der MALzeitler mit eigenem und dem einzigen (Outsider)-Kunststand zusammen mit über 30 Künstlern aus der Region
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